Unterwegs

by Die Klanggesellschaft

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  • Compact Disc (CD) + Digital Album

    Recycling-Papier-Digipack, 12-Seitiges Booklet, Artwork mit exclusiven Zeichnungen und Kunstdrucken von Rica Sonnerborn

    Digipack of recycled-paper, 12-side-booklet, the artwork contains exclusively created drawings und art prints by Rica Sonnerborn

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1.
Sag mir 05:11
O Herr, sag mir, bist du’s Die leise Stimme, die ich höre? Bist du es, dem ich folge, wenn ich im Dunkeln umher irre? Bist du es, der mich leitet? Und wo geht die Reise hin? Sag bist du’s, der mich begleitet, Wenn ich einfach ratlos bin? Ich möchte dir gern blind vertrauen, doch viele Zweifel quälen mich. Es fällt so schwer, auf dich zu bauen. Auf deine Macht so königlich, die unsre Wege ebnet, wenn wir uns nur trau’n zu geh’n, die uns doch grade dann begegnet, wenn wir vor Tränen nichts mehr seh’n. Ich wag kaum dich zu fragen Nach einem Zeichen – dann und wann, In diesen trüben Tagen, wo fast nichts richtig sein kann. Ich bitt‘ dich, hab Erbarmen! Herr, wir steh’n vor deinem Thron. Schütz uns mit deinen starken Armen! Herr, Jesus Christus, Gottes Sohn!
2.
Alter Baum 02:32
Alter Baum Was hast du wohl schon alles geseh‘n? Des Friedens Hauch Sahst du belebend hier weh‘n. Belebend hier weh‘n. Du erlebtest das Erblühen Der Eintracht stille Zeit Des Volkes Freudentänze Das Atmen weit und breit Das Atmen weit und breit Alter Baum Doch hat das Blatt sich schnell gedreht Des Krieges Sturm Hat all die Freude schnell verweht Die Freude schnell verweht. Du erlebtest all das Sterben Das blutgetränkte Feld Die vielen jungen Menschen Deren Tage nun gezählt Deren Tage nun gezählt Alter Baum Auch du trugst Wunden davon So mancher Ast Knickte in solchen Zeiten schon In solchen Zeiten schon Doch hast du überdauert Diesen ew‘gen Lauf der Zeit Du bist und bleibst ein Denkmal Gegen die Vergesslichkeit Gegen die Vergesslichkeit.
3.
Traveling 03:42
I’m travelling on the railroad To my darlin’s land The sun is setting I’ve got her picture in my hand I’m thinking ‘bout the last time We kissed and loved all day But what’s about the future Hey Lord, what’s our way? I’ve arrived the station I hug her tenderly The rising moonlight Calls us to sleep It’s good to feel her warmth Right here at my side All the doubts are fading Hey Lord, that feel’s alright! Now the waiting is over I married her today Cause I can trust now That you’ve prepared our way Wether on sunny days or in the darkest night we don’t have to be scarred cause you are our guiding light
4.
Heimkehr 07:04
Durch diese Straßen ist lange dein Wind nicht gefegt So scheint es auf den ersten Blick Hier hat schon lange keiner mehr Hand angelegt Und kaum einer der ging, verirrt sich hierher zurück Kaum zu glauben, dass ich hier mal zu Hause war So fremd scheint mir dieser Ort Ich verlasse mich dabei auf dich ganz und gar Dass du mich hierher geführt durch dein Wort Heimkehr – Einkehr zu dir Doch hier liegt wie damals noch immer der Dreck Als ich wie die andren die Flucht ergriff Und wahrscheinlich mach ich ihn nun doch selber weg Und versuch es zu segeln, dieses alte Schiff
5.
Ich hab versucht, dich auf Händen zu tragen Ich hab versucht, dir zu Hause zu sein Ich hab geglaubt, was zu verändern Doch oft fühl’n wir uns miteinander allein Ich habs versucht, im Guten und Schlechten Ich hab versucht, ehrlich zu sein Ich hab kein Geld, ich würd’ es dir geben Was kostet die Welt, ein gemeinsames Leben? Ich stehe neben dir in all dem Dreck Kann auch nicht mehr tun als da zu sein Am liebsten ginge ich mit dir einfach weg Doch am Ende holt’s uns wieder ein. Mal bin ich Salz in deinen Wunden Mal war ich Balsam auf deiner Haut Werden wir wieder aneinander gesunden? Schaff ich es wieder, dass du mir vertraust? Ich denk wir wissen, was wir an uns haben Wahrscheinlich auch, was nicht geht Es wäre gut, wenn wir uns wieder vertragen Weil doch noch immer Hoffnung besteht Ich stehe neben dir in all dem Dreck Kann auch nicht mehr tun als da zu sein Am liebsten ginge ich mit dir einfach weg Doch vielleicht wär’n wir dann trotzdem miteinander allein
6.
Abendlied 03:20
Wohlige Wärme durchdringt mich Neben mir schlummerst du schon Die Nacht, sie hat uns umschlossen Das Licht ist auf und davon Das Holz, es knistert im Ofen Vergessen der Tag und die Sorgen Was zählt, ist dieser Moment Noch gibt es kein morgen R.: Doch Frieden liegt auf diesem Abend Es ist Gottes Hand, die uns hält Ich weiß, hier bin ich zu Hause Du bist dieser Ort in der Welt Gedanken, sie ziehen vorüber So haltlos, wie fallendes Laub Ich kann ihre Fülle nicht fassen Kaum entstanden, zerfallen zu Staub Die Müdigkeit, sie ergreift mich nun auch Ich leg mich ganz nah zu dir hin Ich höre dein Herz leise schlagen Und weiß, dass ich hier zu Hause bin R.: Doch… Übrig bleibt nur die Erinnerung Zurück bleiben nur diese Zeilen Das Holz ist verbrannt, die Stimmung verraucht Die ich hier versuch mitzuteilen R.: Doch…
7.
Sein 05:25
Ich hatte mich schon entschieden, alleine zu sein Mein Leben lang ein Einsiedler zu bleiben Da kamst du ohne Klopfen, einfach in mein Leben rein. Und begannst, die falschen Träume auszutreiben Du hast mir geholfen den Blick frei zu bekommen mich aus meiner Befangenheit gerissen. Was ich zu brauchen glaubte hast du weggenommen dir war klar, ich würde davon nichts vermissen Du weißt, was sich hinter meiner kleinen Welt Mit so wenig Konsequenz verbirgt Du siehst, was hinter all den Tränen quält Und Tag für Tag mit all diesen Lügen stirbt Hast mich auf neuen, festen Grund gestellt Hast im Heimweh meine Hand gehalten Hast mir gezeigt, was vor dir wirklich zählt Hast repariert und geholfen alles neu zu gestalten Weil ich nichts hab, heißt das doch nicht Dass ich nichts bin Ich bin dein Kind, ich weiß Dass ich zu dir gehörig bin Weil ich dich hab, heißt das für mich Dass ich erst sein kann, der ich bin Du beendest meine Suche Verleihst meinem Leben Sinn
8.
Still und leise, klein und schwach Tratst du in diese Welt. Hast kaum bemerkt ein Licht entfacht Das ewig uns erhellt. Ein kleiner Stall mit Krippe und Stroh Hier wurdest du geboren. Es war kein Platz, gar nirgendwo, Als draußen vor den Toren. Und auf dem Feld zu dieser Zeit Hielten Hirten Wacht. Im gleißend Licht sie voll Angst erstarren In dieser Nacht. Fürchtet euch nicht, der Engel sprach: "Ich bringe euch gar große Freud! Der Heiland ist da, zu Bethlehem Ist er geboren heut." Sie gingen hin und fanden‘s wie Ihnen der Engel beschrieben: Maria und Josef und’s Kindelein In einer Krippe liegen. Sie breiteten aus was ihnen gesagt Die Menschen staunten sehr. Sie kehrten um und priesen Gott Und mit ihnen das himmlische Heer.
9.
Im sommerlichen Regengusse, wenn andre sich verzweifelt schützen planschst du frohlockend in den Pfützen. Trittst wild hinein mit kleinem Fuße, dass Wasser spritzt und Tropfen steigen. Ein wiederkehrend’ Sonnenstrahl malt bunte Farben, ohne Zahl; und sie tanzen mit dir freudig diesen bunten Reigen. Regenmädchen – Ich schau dir zu Du froher Farbenklecks im Grau Bin in mir gefangen und weiß es genau Regenmädchen – ach wär ich doch du Regenmädchen – ach wär ich doch du
10.
Unterwegs 03:22
So unfassbar, so vielgestalt Und doch gewisslich hör ich dich. Ein Fingerzeig, ein leises Rufen Das sanft und hell wie Sonnenstrahlen Warm durch dunkle Wolken bricht. Erinnerst mich und holst hervor Was ich schon lang besiegt geglaubt. Erschrocken fliehe ich in deine Arme Und erahne heilend Kräfte Die liebevoll, vergebend, ja geduldig wartend Mich doch immer wieder suchen und erreichen. Dann gibst du mich wieder frei Und im nächsten Augenblick Fällt sie ab, die Last und leicht Kann ich nun wieder aufrecht gehen Bis du mich wieder rufst.

about

"So unfassbar, so vielgestalt und doch gewisslich hör ich dich."

Ein dunkles, stilles Kämmerchen, zwei Tüftler. Sie schrauben und basteln, hören, probieren und verwerfen, feilen und verfeinern – unermüdlich, leidenschaftlich. Nach vielen arbeitsreichen Tagen ist es dann soweit und ihre Erfindung kann der Welt präsentiert werden. Doch keine Maschine, kein futuristisch anmutender Apparat erblickt das Licht der Welt. Durch die sich öffnenden Türen dringt – nein, drängt Musik nach draußen. Sie will raus, sie will erzählen von all den Erlebnissen und Gedanken, die ihr die beiden Tüftler eingehaucht haben.
Mit ihrem Debut-Album "Unterwegs" bietet "Die Klanggesellschaft" ein Repertoire, welches von puristisch und liedermacherartig gehaltenen Liedern bis hin zu stetig anwachsenden und effektbeladenen Klanglandschaften reicht. An Country und Folk gemahnende Gitarren-Pickings bilden die Basis für die Geschichten von Suche und Heimkehr, Heimat, Liebe, Schmerz aber auch von nicht versiegender Lebensfreude. Daneben bleibt viel Platz für die Musik, Grenzen überwindende Spielfreude und allerlei Klangexperimente. Dabei schwingt beinahe als Selbstverständlichkeit die Gewissheit mit, nicht alleine, sondern mit Gott unterwegs zu sein.

credits

released October 30, 2016

Die Klanggesellschaft:
Oliver Hanke - Gesang, Gitarre, Loopstation/ Vocals Guitar, Loopstation
Martin Jahn - Schlagzeug, Gesang, Percussion/ Drums, Vocals, Percussion

Gäste/ Guest musicians: Margret Hönisch (Gesang/ Vocals Nr. 8), Ulrich Hofmann (Bass Nr. 8), Elisabeth Bodenstein (Querflöte/ Flute Nr. 9)

Recording/ Production/ Mix: Oliver Hanke
Mastering: Friedemann Tischmeyer - Tischmeyer Mastering, Köln

Artwork: Rica Sonnerborn

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all rights reserved

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about

Die Klanggesellschaft Pirna, Germany

Die Klanggesellschaft ist ein Duo, derzeitig bestehend aus Oliver Hanke (Gesang, Gitarre) und Torsten Hüttenrauch (Piano). Bis 2018 gehörte Schlagzeuger Martin Jahn der Band an.

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